Psychotherapeutische Praxis - Dipl.-Psych. Wolfgang Lindemann
                         Psychotherapie - Verhaltenstherapie - Schematherapie - Paartherapie - Coaching - Konfliktcoaching


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Herzlich willkommen

Ich  betreue Sie umfassend in allen psychotherapeutischen Fragen. Durch meine langjährige Erfahrung und regelmäßige Fortbildungen haben Sie in mir  einen zuverlässigen Ansprechpartner in allen Fragen zu Psychotherapie und Gesundheit.
Rund um die Behandlung

Depressionen
Sie haben das Interesse an Dingen verloren, die früher für sie wichtig waren und möchten wieder Selbstvertrauen, Aktivität und Freude erleben können
Ängste und Panikattacken
Sie erleben starke Ängste und heftige körperliche Symptome und wollen diese bewältigen und Ihren Aktivitätenspielraum wieder erweitern
Soziale Ängste und Unsicherheiten
Sie fühlen sich unter Menschen unwohl und unsicher und möchten Kompetenzen zur Bewältigung der Angst und im sicheren Umgang mit anderen erwerben
Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
Sie haben eine schwere Belastung oder ein Trauma erlebt und möchten damit leben lernen
Zwangsstörungen
Sie leiden unter immer wiederkehrenden aufdringlichen Gedanken oder müssen eine Handlung immer wieder durchführen, so daß Ihr Leben erheblich eingeschränkt wird und möchten den Panzer loswerden.
Somatoforme Störungen
Sie leiden unter körperlichen Erkrankungen oder Beschwerden, bei denen Streß- und Belastungsfaktoren an der Entstehung und Aufrechterhaltung mit beteiligt sind und wollen eine rein medizinische Behandlung erweitern.
Essstörungen
Ihr Essverhalten ist extrem aus dem Gleichgewicht geraten und Sie möchten Impulse nichts mehr zu essen oder zu viel zu essen in ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung verstehen und kontrollieren lernen.

Was ist Verhaltenstherapie?
Seit den 60iger Jahren hat sich die Verhaltenstherapie weltweit zu einem psychotherapeutischen Verfahren entwickelt, dessen Wirksamkeit für viele verschiedene Problembereiche wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte: Seien es Ängste, Panikanfälle, soziale Unsicherheiten, Depressionen, Zwänge, Essstörungen, Süchte, Stressbewältigung, Kommunikationsprobleme, Partnerschaftskonflikte oder die Vielzahl psychosomatischer Beschwerden und Erkrankungen wie: Herz-Kreislauferkrankungen, Asthma, chronische Magen-Darm-Probleme etc.
Neben einem individuellen Zuschnitt der Therapie auf den Einzelfall orientiert sich die Verhaltenstherapie an folgenden Basisgrundsätzen:
Selbstmanagement
Moderne Verhaltenstherapie orientiert sich an dem Gebot, Menschen dazu anzuleiten, Strategien zu entwickeln, mit denen sie sich langfristig wieder selbst helfen können (Hilfe zu Selbsthilfe, Selbstmanagment). Wesentliches Instrument ist dabei die Vermittlung von Fertigkeiten zur Lebensgestaltung und zum Analysieren und Lösen von Problemen. Dies geschieht in Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient: Beide arbeiten eng zusammen und entscheiden gemeinsam, worum es in der Therapie gehen soll und was einzelne Schritte zur Erreichung der formulierten Ziele sind.
Insofern sollte Therapie nach meinem Verständnis transparent und jederzeit nachvollziehbar sein und sich möglichst nah an Ihrem individuellen Alltag orientieren.
Basisvariable
Basis ist eine vertrauensvolle Therapeut/Patient Beziehung: Eine gute Arbeitsbeziehung ist das Fundament der Therapie.
Bio-psycho-soziales Verständnis von Problemen
Verhaltenstherapie umfaßt nicht nur das beobachtbare Verhalten von Menschen, sondern berücksichtigt auch immer innere Vorgänge wie Gedanken, Gefühle und körperliche Reaktionen.
Damit ist ein bio-psycho-soziales Grundverständnis vom Verhalten und Erleben eines jeden einzelnen gemeint, das das Zusammenwirken von biologischen (z.B. Nervensystem, Hormone, innere Organe etc.), psychischen (seelischem Erleben und Erinnern) und sozialen Faktoren (Familie, Partnerschaft, Freunde, Beruf etc.) berücksichtigt und in die Planung einer individuellen Psychotherapie einbezieht.
Erfahrungsorientiertes Lernen und ergebnisorientiertes Vorgehen
Veränderung durch Therapie wird als aktiver Lernprozeß verstanden: Was erlernt worden ist, kann auch wieder verlernt werden.
Verhaltenstherapie hilft Ihnen, Veränderungen aktiv zu initiieren und systematisch herbeizuführen. Dabei wird das Resultat immer wieder gemeinsam überprüft und die weitere Planung individuell angepaßt. Das Vorgehen orientiert sich dabei am konkreten Verhalten und Erleben des Betreffenden. Der Blick ist dabei weniger in die Vergangenheit als vielmehr auf das Hier und Jetzt und die unmittelbare Zukunft gerichtet.
Rolle des Therapeuten im Veränderungsprozeß
Zu Beginn einer Therapie bietet der Therapeut viel Unterstützung und Führung. Im weiteren Verlauf und im Zuge therapeutischer Fortschritte werden die Initiative und Verantwortung zunehmend an den Patienten übergeben. Die Rolle des Therapeuten ist insgesamt als Begleiter im Veränderungs- und Problemlöseprozeß und Vermittler von Fähigkeiten zu sehen. Er oder sie gibt Anregungen, Informationen und Anstöße.
Fachlicher Hintergrund und evidenzbasierte Methoden
Fachlicher Hintergrund sind hier Erkenntnisse, Gesetzmäßigkeiten und Regeln der psychologischen Grundlagenforschung
(Wie fühlt, denkt, handelt der Mensch? Wie erinnert er sich und wie nimmt er sich und andere und seine Umwelt wahr? Was sind wesentliche Entwicklungsschritte? Wie verhält er sich im Umgang mit anderen? Was sind seine allgemeinen aber auch seine jeweils spezifischen Wesenzüge?)
als auch spezifische verhaltenstherapeutische Therapiemethoden, die sich an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin orientieren und deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen sind.

Schematherapie:
Bei tiefgreifenden Ihnen als besonders hartnäckig und wenig veränderbar erscheinenden Problemlagen und Verhaltensweisen hat sich insbesondere Schematherapie als Methode der Wahl erwiesen. In diesem Verfahren geht es darum mit Methoden der emotionalen Aktivierung  innere Anteile  (Kindermodus, Elternmodus Bewältigungsmodi) die uns in ungünstiger Weise steuern ins Bewußtsein zu heben um diese mittels einer bewussten aktiven Auseinandersetzung Selbstwertfördernd und -stabilisierend zu modifizieren. Man spricht in der Schematherapie davon, dass die kindlich frustrierten Bedürfnisse erkannt und nun versöhnend bearbeitet werden können.

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